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Hilferuf vom Roten Planeten: Das Leben in der Marskolonie NOVA TERRA I steht am Abgrund
TH5.12.2025

(fiktiver Zeitungsartikel aus der Zukunft)
Nova Terra I, die erste große Marskolonie der Menschheit, sollte für Hoffnung und Fortschritt stehen. Heute ist sie ein Ort voller Zweifel und Erschöpfung. Die Menschen, die hier leben, kämpfen jeden Tag ums Überleben.
Vor rund 25 Jahren landeten die ersten 400 Menschen auf dem Mars. Sie glaubten, hier eine neue, bessere Welt aufbauen zu können, in der die Fehler der Erde nicht wiederholt werden. Inzwischen sind es über 1.200 Bewohner, aber fast niemand glaubt mehr an eine gute Zukunft.
„Wir atmen recycelte Luft, trinken gefilterten Schweiß und schauen auf eine Sonne, die nie wärmt“, erzählt ein Bewohner. Das Leben auf dem Mars ist hart. Es gibt zu wenig Energie, Nahrung und Wasser. Die Solaranlagen fallen oft aus und der Transport von Sauerstoff von der Erde kostet ein Vermögen. Ein Kilogramm Sauerstoff ist hier teurer als das, was ein Mensch auf der Erde im Monat zum Leben braucht.
Viele Menschen leiden auch psychisch. Sie fühlen sich einsam und isoliert. Die Bewohner nennen diese Krankheit „die Stille“. Sie entsteht, weil es keine Natur, keinen Himmel und keine frische Luft gibt. Alles ist künstlich, selbst das Licht. „Wir haben eine Kolonie geschaffen, aber keine Gemeinschaft“, sagt ein Biologe, der schon von Anfang an dabei ist. „Wir wollten einen Neuanfang, aber wir haben nur unsere alten Probleme mitgebracht.“
Auch ethische Fragen werden immer mehr. Viele fragen sich, ob es richtig war, Milliarden für ein Projekt im All auszugeben, während auf der Erde Menschen hungern und das Klima leidet.
Die Idee vom Mars als zweiter Heimat für die Menschheit scheint gescheitert. Wir können den Planeten wechseln, aber nicht vor uns selbst davonlaufen.
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